
Swift Rennboote werden in modernen, voll-integrierten Fabriken mit bewährten Materialien und Produktionsprozessen hergestellt. Alle Boote werden im Vakuum heiß ausgehärtet, wobei durch die Verwendung von Epoxidharzen für eine maximale strukturelle Beständigkeit und Steifigkeit gesorgt wird. Selbst bei unseren kostengünstigsten Booten (Club A und Club B) verwenden wir Wabenkerne an Luftkästen und Auslägerspanten, außerdem PVC für das Deck vom Ruderplatz und Kiel um zusätzliche Steifigkeit und minimales Gesamtgewicht zu gewährleisten.
Sandwichkonstruktionen (eine äußere und innere Haut mit eingeschlossenem Kern) sind bisher die am weitesten verbreitete Art
Ruderboote zu konstruieren, und die Methoden die in der Industrie verwendet werden, sind erstaunlicherweise sehr ähnlich. In der Regel werden
Gewebematten aus Aramidfasern (Kevlar), Carbonfasern oder Glasfasern mit einem Kernmaterial, normalerweise in Wabenstruktur oder aus Lantor Coremat,
mit Harzen behandelt und dann bei hohen Temperaturen im Vakuum heiß ausgehärtet. Diese Methode des Bootsbaus ist mit hohem Personalbedarf verbunden.
Neben dem Einsatz modernster Fertigungsverfahren ermöglichen vor allem die niedrigen Lohnkosten in China eine kostengünstige Produktion, die sich
auch in unseren Preisen widerspiegelt.
Das Kernmaterial Wabenstruktur wird verwendet um die Rumpfdicke zu vergrößern, dabei das Gesamtgewicht aber nur geringfügig zu erhöhen. Die Dicke
einer Verbundstruktur beeinflusst direkt das Materialverhalten, insbesondere die Steifigkeit in Bezug zur Länge und die lokale Härte der Struktur.
Lantor Coremat kann alternativ als Kernmaterial verwendet werden. Aufgrund seiner höhere Dichte kommt es zu einem höheren Gesamtgewicht des Bootes.
Jedoch verfügt Lantor Coremat über Oberfläche, die sich besser für Klebeverbindungen eignet als eine Wabenstruktur Es hat eine höhere
Schlagbeständigkeit, was oft zu höherer Steifigkeit führt und ist einfacher zu reparieren.