Die Handicap-Boote von Swift (1x und 2x) werden nach dem FISA-Entwurf für Handicap-Boote gebaut und wurden von der FISA für den Einsatz bei internationalen Wettkämpfen zugelassen. Sie sind in zwei verschiedenen Bauweisen erhältlich, entweder Club A oder Club B. Bei beiden handelt es sich um Sandwich-Konstruktionen, die bei überschaubarem Gewicht eine Steifigkeit und Strapazierfähigkeit bieten, welche in solch flach konstruierten Booten besonders wichtig ist.
| Länge mm | Breite mm | Tiefe mm | Mannschaftsgewicht kg (ca.) | |
| 1x | 6360 | 510 | 265 | 65-105 |
| 2x | 9160 | 515 | 275 | 60-100 |
Um den Ruderplatz möglichst gut zugänglich zu machen, sind sowohl der 1x als auch der 2x
für den Einsatz unserer Aluminiumflügelausleger gebaut.
Zur idealen Positionierung der Dollen sind alle Handicap1x und 2x mit 6 Bohrungen für eine variable
Befestigung der Flügelausleger am Boot ausgestattet. Die zweite Bohrung vom Heck aus ist dabei die
Standardposition. Der Ausleger kann um 30mm in Richtung Heck verschoben werden, wodurch sich die Position
der Dolle ebenso verändert. Er kann auch um 30, 60, 90 oder 120mm in Richtung des Bugs verschoben werden.
Durch die Positionierung der Dolle relativ zum Ruderer soll dem Sportler ein besserer Ruderwinkel beim
Einsetzten ermöglicht werden, was zu einer höheren Bootsgeschwindigkeit und mehr Freude führt.
Ab Frühling 2010 haben wir unsere Produktion von 1x und 2x dahingehend geändert, dass der Ruderplatz
vergrößert wird. Dadurch wird insbesondere im 1x mehr Platz zum Verstellen des Stemmbretts in Richtung
des Hecks geschaffen.
Wie bei allen unseren Booten können Sie bei einer Bootsbestellung auch Ihre Anforderungen für die
Dollenposition, Spannweite und Höhe der Anlage angeben.
Im Einklang mit den FISA-Rennregeln ist nur der Handicap 1x mit Schwimmern ausgestattet. Unsere Schwimmer
sind so entworfen, dass sie mit jedem Ausleger verwendet werden können, der über ein 12mm Langloch an der
Dollenbefestigung verfügt, wie unsere Alu-Flügel- und Alu-Euro-Ausleger.
| From FISA’s “2007 FISA ADAPTIVE ROWING REGULATIONS” PART IV – BOATS AND CONSTRUCTION Regulation, Rule 31 – Boats and Equipment 3. Standard Adaptive 2x: The FISA Standard Adaptive 2x has a fixed seat and MAY have stabilizing pontoons. 4. Standard Adaptive 1x: The FISA Standard Adaptive 1x has a fixed seat and MUST have stabilizing pontoons. |
Die Dicke des Ruderdecks unserer 1x und 2x beträgt 16mm (zum Vergleich: 5mm in olympischen
Rennbooten), um den beim Handicap-Rudern auftretenden beträchtlichen Kräften gerecht zu werden.
Das Design der Sitzschienen für unsere Handicap-Boote ist schlicht gehalten. Es handelt sich um ein
C-förmiges Profil mit einer großflächigen Unterseite, um die Belastung über den Ruderplatz zu verteilen.
Zusätzlich ist jede Schiene am Ruderplatz mit 5 Bolzen befestigt, wodurch eine solide Verbindung von Schiene
und Boot gewährleistet wird.
In dieses C-Profil schieben wir extra starke T-förmige Bolzen, die zusammen mit Flügelmuttern oder
selbstsichernden Sechskantmuttern verwendet werden, um den Sitz oder die Rückenlehne an den Sitzschienen
zu befestigen (4 Bolzen, 1 für jede Ecke). Es ist kein Schnellverschlusssystem, hat aber zwei Vorteile.
Zum einen kann es mit einer Hand eingestellt werden. Zum anderen gibt es kein Spiel, wenn alle Muttern
festgezogen sind.
Ab Frühling 2010 bieten wir zwei Sitztypen an, die beide unabhängig von der Rückenlehne sind. Einer ist
eine flachere Version unseres bisherigen gepolsterten Aluminiumsitzes (dessen Produktion eingestellt wird).
Der andere ist ein einfacher harter und flacher Carbon/Holz-Sitz, der mit Ihrer eigenen Polsterung versehen
werden kann. Beide Sitze können mit Beingurten verwendet werden. Die Sitzposition kann entlang der Länge
der Sitzschiene in Richtung Bug und Heck verstellt werden.
Ebenfalls ab Frühling 2010 bieten wir zwei Arten von Rückenlehnen an. Beide basieren auf unserem
vorherigen Aluminiumrahmen mit Polster, sind aber vollständig unabhängig vom Sitz. Eine der Rückenlehnen
wird breiter geschnitten sein. Die andere wird nach oben hin schmaler, wodurch insbesondere kleinere Ruderer
mehr Platz für den Armzug gewinnen. Die Position der Rückenlehne ist in Höhe und Winkel sowie entlang der
Länge der Sitzschiene in Richtung Bug und Heck verstellbar.
Ab Frühling 2010 bieten wir standardmäßig Klettverschlüsse, mit einem Beingurt für jeden Sitz und einen Brustgurt für jede Rückenlehne, an.
Wir bieten sowohl Stemmbretter mit verstellbaren Riemen als auch mit Schuhen an.
Die Ruderschuhe verfügen über ein Band zum schnellen Öffnen der Klettverschlüsse sowie ein
Rennsicherungsband an der Ferse. Das Riemensystem ist unsere eigene Entwicklung, eine modifizierte Version
des Systems an CII-Ruderergometern mit einer geschlossenen Ferse (ohne Öffnung) und Rennsicherungsband.
Bitte wählen Sie das am besten für Ihre Anforderungen und Sicherheitsansprüche geeignete Stemmbrett.
Mehr Informationen finden Sie auf der Seite zu den Anbauteilen.
| Club A | Club B | Abweichung | |
| 1x | 23,5 | 25,5 | ±1kg |
| 2x | 37,5 | 40,5 | ±2kg |
2009 hat die FISA die Bootsgewichte für Handicap 1x (von 22kg auf 24kg) und 2x (von 36kg auf 37kg) geändert.
Wir sind sehr bemüht, unsere Boote zur ersten Wahl der Handicap-Ruderer zu machen. Wir sind daher stets dankbar für Ihre Verbesserungsvorschläge.
Wir stellen auch Handicap 4+ her, welche in Form und Gewicht den olympischen Normen entsprechen. Informationen zu diesen Booten finden Sie ebenfalls auf dieser Internetseite.
Ab Frühling 2010 finden Sie in unserer Preisliste keine kombinierten Freizeit- und
Handicap-Boote mehr. Trotzdem sind unsere Freedom Boote wie bisher für beide Einsatzmöglichkeiten verwendbar!
Wenn Sie ein kombiniertes Freizeit- und Handicap-Boot bestellen möchten, bestellen Sie das Boot bitte
zuerst in der Handicap-Variante. Zusätzlich benötigen Sie folgende Ersatzteile:
![]() |
![]() |